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Category Spaces

Neue Lösungen für klassische Branchen

Jede Branche sucht neue Ansätze um für den Kunden besondere Erlebnisse und Überzeugung zu schaffen. Wir zeigen unsere Ansätze für Branchen Fashion, Beauty, Mobility und Food.

Mobility
From individual status to social experience

In Zeiten, in denen ein Auto kein Statussymbol mehr ist, muss sich auch die Mobility-Branche sehr viel mehr auf ihre Kunden einlassen, um ihnen überzeugende Gedanken für eine positive Kaufentscheidung zu liefern. Ständig wird über neue Wege der Fortbewegung nachgedacht – der für die Autoindustrie dramatische, wenn auch notwendige Wechsel vom eigenen Auto hin zu Mobilitätskonzepten als Schlüssel.

Auch hier spielt natürlich wieder der holistische Ansatz eine Rolle: für eine Welt und Menschheit mit Zukunft. Zur Zukunft aber gehört auch die Möglichkeit, sich souverän und zu jeder Zeit von A nach B bewegen zu können. Somit sind nicht mehr nur Form und Ausstattung des Gefährts bestimmend. Es ist viel mehr die Frage danach, wie sich ein Passagier fühlt, sobald er in ein Fahrzeug steigt.

In einem motorisierten Kokon sitzend will sich der Fahrende schließlich mit der vorbei rauschenden Umwelt verbinden – will erleben, was draußen stattfindet, während er im Inneren geschützt durch Stadt und über Land fährt.

Im Sinne der Abkehr des klassischen Automobil-Showrooms, die durch die drastischen Veränderungen in diesem Sektor erforderlich ist, kann der Besucher einen deutlich abstrakteren und damit einzigartigeren Moment im Category Space Mobility erleben. Und zwar im wahrsten Sinne.

So taucht man regelrecht ein in die zentrale Skulptur, die an eine abstrahierte Fahrerkabine erinnert. Sie nimmt einen, sobald man eingestiegen ist, vollends ein. Wer Richtung Decke sowie zu seinen Seiten blickt, sieht Videos verschiedener Fahr-Szenarien, die ein Außen simulieren.

Dort hinten die pulsierende Stadt, über einem das Blätterdach im Wald, Küstenstraßen, die Weite des Himmels, dort des Meers, irgendwo immer der Horizont. Zusätzlich werden technische Aspekte wie Co2-Ausstoß, Grad des autonomen Fahrens, Batteriestatus angezeigt.

Das Spannende hier: Die Videoprojektionen entsprechen dem jeweiligen Gemütszustand des Besuchers, der zuvor auf einem Token seine aktuelle Stimmung abgespeichert hat. Das individualisierte Erleben fängt einen mit Emotion ein und verknüpft damit subtil ein gewisses Lebensgefühl mit der Marke.

Dafür sorgt auch das unmittelbare Konfigurieren. Online gibt es das längst, hier aber fehlt das Haptische. In einem künstlerischen Ansatz mit von Autoteilen inspirierten Skulpturen, die mit den jeweiligen Mobility-Werkstoffen bezogen sind, sowie erweiterten Farbpaletten kann sich der Kunde jede Eventualität genau ansehen.

Im Mobility Space wird aus Simulation ein allumfassendes Erleben, das gekonnt den wahrhaftigen Mehrwert transportiert.


Beauty
From inner to outer beauty

Das Innere bedingt das Äußere – so viel ist klar. Auch das Beauty-Segment nimmt das zunehmend in ihrer Philosophie auf, integriert Spa-, Healthcare- und Meditations-Elemente in ihre Shop-Konzepte.

Wer dieser ganzheitlichen Theorie weiter nachgeht, erkennt schnell, dass man Kunden konkrete Angebote dafür machen muss. Menschen wollen angeleitet, manchmal sogar in bestimmte Umgebungen geworfen werden, um erst dann wieder zu verstehen, um was es geht – im Sinne achtsamer Kontexte vor allem um innere Ruhe und Gelassenheit in schnelllebigen Zeiten wie diesen.

Sinnbildlich für jene Schnelllebigkeit lässt sich im Laden durch Invisible Systeme auf veränderte Situationen reagieren. So kann im Shop mit unterschiedlichen Tablaren ganz unkompliziert eine neue Welt kreiert werden.

Und wer sich sogar kurz Zeit nehmen will, um sich seiner selbst mal wieder bewusst zu werden, so die Idee, kann sich zunächst von innen heraus wieder aufladen, Kraft tanken, um nach außen hin unbefangen strahlen zu können. So findet der Besucher einen „Detox-Room“ im Category Space Beauty, der eben genau dazu einlädt: zum Aufladen und Entspannen.

Dieser architektonisch sehr spezielle Ort ist als Skulptur konzipiert, dessen Inneres mit gefilzter Lammwolle bezogen ist. Körper und Geist fühlen sich hier schon bei Betreten wattiert. Etwaige Störgeräusche werden verschluckt, auch durch den hochflorigen Teppich.

Entschleunigende White-Noise-Klänge und das Detox-Light helfen weiter abzuschalten. Das Lichtspiel erzeugt hier eine gewissermaßen „atmende“ Projektion. Der Rhythmus des Ein- und Ausatmens soll, an die Atmung eines Elefanten angelehnt, über zehn Sekunden dauern. Wie bei der Yogaübung Pranayama, welche die eigene Atmung bewusst macht, werden Körper und Geist dadurch beruhigt.

Der Besucher genießt ein ganzheitliches Treatment sozusagen „auf dem Weg“. In diesem Wohlfühl-Vakuum wird er besänftigt, bevor er seine Kräfte im Anschluss beim Einkauf wieder nach Belieben strapazieren kann.

Dieses räumliche Herzstück bedient damit den wohl maßgeblichsten Gedanken im Bereich Beauty, dass Schönheit mit Achtsamkeit, Lebensstil und Haltung eng verknüpft ist.


Fashion
From unpleasant to social place

Schon mit ein paar Klicks zu einem neuen Kleidungsstück – unfassbar bequem. Aber Online-Shopping als Erlebnis in den sozialen Medien oder mit Freunden teilen? Viel zu langweilig. In Zeiten der Digitalisierung wird dieser soziale Aspekt aber immer wichtiger.
Das ist praktisch für Händler, die gegen den stetig wachsenden E-Commerce halten müssen. Denn an dieser Stelle sind sie klar im Vorteil, wenn sie den Blick auf echte Erlebnisse richten. Das „Echte“ nämlich ist ihr Mehrwert. Wenn IRL auf URL trifft, stationärer Handel auf Onlinekauf.

So spielt Ideenreichtum eine große Rolle. Wer seine Kunden auf Entdeckungsreise durch die regelrecht spektakuläre Warenpräsentation schicken möchte, kann im Category Space Fashion genau erspüren und ersehen, wie das funktionieren könnte. Allein innovative Details wie die Regalböden aus Really, hergestellt aus recycelten Textilien, generieren Aufmerksamkeit.

Wer in Bewegung bleibt, merkt schnell: Zur Mitte des Stores hin, im Inneren, wird es intimer. Angelehnt an den typischen Zwiebellook taucht man so mit jedem Schritt, mit jedem Ring, den man läuft, mehr ein in die Markenwelt – bleibt ihr ständig nah, steht in direktem und ständigem Kontakt mit den Produkten um sich herum.

Die Atmosphäre des Spaces verschwimmt im Inneren zu einem wohnlichen Ambiente. Séparées, Hang Out Areas, eine Bar.
Der Store lässt sich dadurch sogar zu einem Ort umfunktionieren, in dem DJs spielen, wo Performances aufgeführt werden oder Lesungen stattfinden. Eine kulturelle Verschmelzung. Alles da, für ein Erlebnis mit der Marke, das später physisch wie digital geteilt werden kann.

Vor allem aber geht es im Fashion Space um eine Form der Intimität, ein Gefühl von Zeitlosigkeit, in der kein Stress entsteht. So wird selbst der eigentlich leidliche Ort der Umkleidekabine zu einem besonderen. Mitten im Shoppingdschungel fungiert die „Youzon“ hier als Rückzugsort, an dem der Kunde Privatsphäre findet. Ruhe vor medialer Bespielung, körperlicher Anstrengung und sozialer Kommunikation.

Dafür sorgen nicht nur minutiös individualisierte, sehr unmittelbare wie serviceorientierte Beratungen. Die „Youzon“ hebt den Kunden regelrecht auf die Bühne, auf seine ganz persönliche. Auf ihr steht er unter optimiertem Licht, das ihm und der Kleidung schmeichelt. Ein Einkauf wird so zu einem Feelgood-Moment.

Je nach aktuellem Gemütszustand des Kunden kann angepasst und abgepasst werden. Immer da im Zentrum: Was tut ihm gut? Diese Funktion ist wichtig, um dem Besucher dauerhaft gewünschten Komfort zu gewähren. Dass die Umgebung die eigene Stimmung beeinflusst, ist ein entscheidender Faktor im Erleben. Das Ziel: einen Ort des Seins zu schaffen.


Food
From seed to spoon

Wer sein Leben und nebenbei auch die Welt ein Stück besser machen will, weiß, dass man im Lebensmitteleinzelhandel vieles durch Nachhaltigkeit erreicht. Saisonal und bio. Regional und lokal. Es geht um weniger Verbrauch und weniger Verschleiß der Ressourcen. Um Verantwortung und Gesundheit.

Das Bewusstsein des Konsumenten wächst stetig und damit auch die Sehnsucht nach totaler Transparenz in den Produktionswegen. So stellt sich natürlich vor allem in Großstädten vermehrt die Frage, wie man Transportwege noch effizienter und noch gläserner gestalten kann. Die Antwort: direkt vor Ort produzieren und zwar in Eigenregie den Anbau vorantreiben.

Der Category Space Food antwortet diesem Wunsch nach lückenloser Nachverfolgung zum Erzeuger bis hin zu Biodiversität mit einem kommunalen Co-Farming Bereich. Die hier gezeigte Wertschöpfungskette ist das Highlight, um hinter jeden einzelnen Schritt blicken zu können. Auf personalisierten Pachtflächen wird hier angebaut, es wird geerntet und das angebaute „Superfood“ Pilz zu Gerichten verarbeitet.

Mit Projektionen wird hier außerdem die Zukunft moderner Lebensmittelbeschaffung in urbanen Kontexten detailliert demonstriert: Sie zeigen, was es bedeutet, wenn Essen aus Landwirtschaft sozusagen „von nebenan“ kommt und bieten dem Kunden mit Rezepten und Tipps für die Verarbeitung der Produkte einen echten Mehrwert.

Durch das Herzstück, den Co-Farming-Bereich, werden Bedürfnisse befriedigt. Der Kunde fühlt sich und sein Verlangen gesehen. Außerdem tauschen sich direkt vor Ort Besucher und Food-Experten miteinander aus. Es wird Wissen über Anbau, Nahrungsmittel und Essen vermittelt. Auch beim Megatrend Food geht es um holistisches Denken.

Informationen, wie beispielsweise zum Erzeuger der jeweiligen Lebensmittel, kann man sich zusätzlich aus elektronischen Self-Labeling-Geräten ziehen. Zudem wird im Space jeder Abschnitt individuell und den Situationen entsprechend ausgeleuchtet, sodass die Grundstimmung – bewusst und wissbegierig, vertrauensvoll und gesund – unterstützend illuminiert wird.

So sorgt das Licht in der Gangzone für eine perfekte Kundenführung. Der Einkäufer fühlt sich durch die brillant eingestellte Beleuchtung in seiner Entdeckungsreise wohl. Und auch im analogen Service- und Beratungsgespräch mit Experten spielt Licht eine entscheidende Rolle. Kommunikationsart, Vertrauen, Sympathie – alle Faktoren sind abhängig von guter und gesunder Ausleuchtung.

Experimentierfreudigkeit und Kreativität in Höchstform – auf allen Ebenen. Das alles zugunsten einer besseren Welt für den Konsumenten. Und damit auf lange Sicht auch zugunsten einer gesünderen Menschheit.